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Februar 2011


Fr. 04.02.2011 - Kollegium Kalksburg - Weit samma kumma!-WeltStadtMusik aus Wien
Wahrlich weit ist das Kollegium Kalksburg durch zig Programme und über viele Jahre hinweg gekommen. Die drei Herren fühlen sich der Tradition des echten Wienerliedes verpflichtet, kommen alle drei aus dem Jazz und haben über die Texte zum Wiener Dialekt gefunden, indem sich so wunderbar ausdrücken lässt, was sie zu er-zählen haben. Sie arbeiten mit Klischees, die sie brechen, sind nicht vordergründig politisch, sondern erzählen allgemeingültige Geschichten, die umso deutlicher ihre Haltung spüren lassen.
Vincenz Wizlsperger (Dichter, Sänger, Kamm- und Tubaspieler) verfügt über alle Register subtiler Komik, die den entfesselten Narren als tragische Figur mit einschließt. Heinz Ditsch ist ein echter Virtuose am Akkordeon und der singenden Säge und Paul Skrepek ein unglaublich gelassener Kontragitarrist. Musikalisch spielen sie höchst kompetent auf der Klaviatur verschiedenster Musikkulturen und –stile. Balkan und Südamerika, Pop, Freejazz oder französische Musette klingen mit.
Eindeutig subversiv und tief gründend ist der Humor der drei Herren mit leicht verschobenem Blick, der sich durch ihre Lieder zieht. Ihre zerknitterten Anzüge und alten Hüte signalisieren Morbides. Die abgehackten Dialo-ge wirken improvisiert, die Gestik ist skurril bis wahnsinnig. Hier proben drei blitzgescheite Burschen den ganz normalen Wiener Wahnsinn mit sichtlichem Vergnügen am sinnigen Quatsch. Dem Tod ins Auge sehen und dazu tanzen. „Die Welt, sie ist ein Jammertal“ singen sie, nicht nur – es gibt auch wunderbare Behandlung durch den „sterbenslustigen“ Spaß des Trios.

Heinz Ditsch - Akkordeon, Singende Säge, Gesang
Paul Skrepek - Kontragitarre, Gesang
Wolfgang Vincenz Wizlsperger - Liedgesang, Kamm, Euphonium

www.kollegiumkalksburg.at

14.- € Mitglieder / 19.- € Nichtmitglieder

 


Fr. 11.02.2011 - Hannah Köpf Band - A story untold
Hannah Köpf zählt zu jenen außergewöhnlichen Talenten, die uns mit ihrer Musik an einen anderen Ort versetzen können. Ihre zauberhaft klare Stimme verleiht ihren Kompositionen einen beinahe überirdischen Eindruck. Die vielseitige Instrumentierung klingt nicht gekünstelt, sondern organisch gewachsen. Mit ihrer mehrfach preisgekrönten Band entführt sie ihre Hörer mit einer zeitlosen Mischung aus Jazz, Pop und klassischen Singer/Songwriter-Elementen in eine mal mondbeschienene, mal herbstlich melancholische, mal heiter sonnige Parallelwelt. Und das mit intelligenten, gefühlvollen Texten, die keine Klischees benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten. 2009 belegte die Band den 2. Platz beim „Convento Nachwuchs-Jazzpreis NRW“ und war als Finalist des „Future Sounds Wettbewerb“ auf den Leverkusener Jazztagen zu hören. Im März 2010 war sie unter den Finalisten des "2. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis".

Seit der Gründung im Jahre 2007 trat die Band in zahlreichen Clubs in Deutschland und auf Jazz-Festivals wie dem Nachwuchsfestival in der Leipziger Moritzbastei auf. Im September 2009 belegte die Band den 2. Platz beim „Convento Nachwuchs-Jazzpreis NRW“. Im November 2009 war die Band als Finalist des „Future Sounds Wettbewerb“ auf den Leverkusener Jazztagen zu hören und war im März 2010 ebenfalls unter den Finalisten des "2. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis". Am 3. September 2010 wird die Band ihre Debüt-CD im Rahmen der Reihe "Jazz Thing Next Generation" bei Double Moon Records veröffentlichen.

www.hannahkoepf.com

Hannah Köpf – Gesang & Komposition
Frederik Köster – Trompete & Flügelhorn
Holger Werner – Saxofone, Klarinetten & Flöte
Benjamin Schaefer – Klavier
Jakob Kühnemann – Bass
Silvio Morger - Schlagzeug

10.- € Mitglieder / 15.- € Nichtmitglieder

 


Fr. 18.02.2011 - Diana Horta & Band - Jazz do Brasil
Die Brasilianerin Diana Horta wuchs in Belo Horizonte als Tochter zweier Musiker auf und wurde vor allem durch ihren Onkel, den weltbekannten brasilianischen Gitarristen und Komponisten Toninho Horta geprägt, der, ganz aktuell, mit seiner neuen CD für den Latin Grammy 2010 nominiert ist. Sie studierte Flöte an der Musikhochschule und entdeckte erst später ihre Stimme und, als unverzichtbares Instrument zum Komponieren, das Klavier.
Neben ihrem klassischen Hintergrund beschäftigte Sie sich intensiv mit der Musik ihres Landes und fand in Ihren eigenen Kompositionen zu einer ganz persönlichen Stilistik und Ausdrucksform. Vergleichbar etwa mit dem Stil von Flora Purim präsentiert sie auf ihrer ersten Europa-Tour brasilianische Lieder, Jazz- und Popsongs. Songs mit einer ganz eigenen Melancholie und doch voller brasilianischer Lebensfreude.

http://www.myspace.com/dianahortapopoff

Diana Horta Popoff - Gesang, Klavier, Komposition
Mauro Martins - Drums
Alieksey Vianna - Gitarre
Jochen Feucht - Saxophone/Flöte
Thomas Rotter - Bass

10.- € Mitglieder / 15.- € Nichtmitglieder

 


Fr. 25.02.2011 - Jon Sass & Arkady Shilkloper - Micro-Brass-Band
Mit Jon Sass und Arkady Shilkloper treffen zwei Blasinstrument-Virtuosen aufeinander: Arkady Shilkloper zählt zu den weltbesten Hornisten, während Jon Sass zu den Großmeistern auf der Tuba gehört. Zusammen bilden die beiden eine Micro-Brass-Band, die es in sich hat. Kein Ton zu hoch oder zu tief, keine Kadenz zu schnell, als dass sie die Berg- und Talfahrt durch die Notenwellen nicht bewältigen würden. Hier gelingt Improvisationsmusik, die einen Klangkosmos zu entfalten weiß: ein Mosaik aus Tönen und Rhythmen – dicht, kraftvoll und von beeindruckender Präzision. Und wenn Shilkloper noch das Alphorn auspackt, dann beginnt sogar das Matterhorn zu zittern!
Arkady Shilkloper, in Moskau geboren, genießt einen Ruf als genialer Blechbläser. Er war Mitglied weltberühmter Ensembles wie dem Moskauer Philharmonischen Orchester und dem Moscow Art Trio. Der New Yorker Jon Sass wurde bereits mit 18 Jahren vom Vienna Art Orchestra engagiert, arbeitete später mit dem Blechbläser-Quintett Art of Brass Vienna und mit Weltklasse-Künstlern wie Ray Anderson und Butch Morris zusammen. Im Schwarzen Hasen war er schon zweimal zusammen mit Erika Stucky zu erleben.

Zusammen bilden Arkady Shilkloper und Jon Sass eine Micro-Brass-Band, die es in sich hat. Kein Ton zu hoch oder zu tief, keine Kadenz zu schnell, als dass die beiden die Berg- und Talfahrt durch die Notenwellen nicht bewältigen würden. Und wenn Shilkloper noch das Alphorn auspackt, dann beginnt sogar das Matterhorn zu zittern!

Beide Herren gelten als Meister ihrer Instrumente. Shilkloper sticht als Russe auf dem Alphornjeden Schweizer und Österreicher aus, obwohl sein Haupt-Instrument eigentlich das Waldhorn ist – Sass hingegen überzeugt bei Basslinien wie Soli auf der von Natur aus eigentlich eher trägen Tuba mit Lockerheit und Spielwitz.

Arkady Shilkloper (RU) -
Waldhorn, Alphorn, Flügelhorn
Jon Sass (USA) - Tuba

http://www.myspace.com/arkadyshilkloper
http://www.shilkloper.com
http://www.jonsass.com

19.- € Mitglieder / 24.- € Nichtmitglieder